Winter adé

Pünktlich zum 1. März kehrt der Frühling in Feld und Flur ein, damit ist es ganz so wie in alten Volksliedern, der Bauer spannt an! Getreide und Raps haben über das Wochenende einen deutlichen Farbumschlag gezeigt und die Blätter strecken sich sichtbar nach oben. Das Grau des Frostes ist aus der Landschaft verschwunden. Auch die ersten Feldlerchen sind bereits in die angestammten Brutgebiete zurückgekehrt. Der Winter wird wohl nicht mehr zurückkehren. Die ersten Düngemaßnahmen werden in Raps und Getreide bald abgeschlossen sein. Auch für Flüssigdünger sind die Wetteraussichten optimal und die Applikation erfolgt zeitnah. Die Kraft der Sonne lässt den Acker zügig abtrocknen und weiterer Regen ist bisher nicht in Sicht. Daher kann der Boden bearbeitet werden. Nur in den Niederungen ist der Wasserstand zum Teil noch über Flur. Hier braucht es noch einige Sonnentage.

Auch die Pflege der Dauergrünlandstandorte hat noch etwas Zeit, da die Befahrbarkeit noch nicht gegeben ist.
Freigabe der Nmin-Werte 2025
Die amtlichen Nmin-Werte sind in der vergangenen Woche veröffentlicht worden. Sie liegen in Brandenburg zwischen 30 und 50 Kilogramm je Hektar. Die Veröffentlichung finden sie hier.
PIADIN® aufs Maisland
Bei dem wärmeren Wetter wird nun auch vermehrt Gülle und Gärrest gefahren. Zu Mais sollte unbedingt an den Zusatz des Nitrifikationsinhibitors PIADIN® gedacht werden. Nicht nur wegen der verminderten Verlagerungsgefahr. Mais ist die Kultur, welche wohl am stärksten auf eine Ammoniumernährung reagiert und regelmäßig mit satten Mehrerträgen glänzt. PIADIN® ist in aller Regel auf allen Standorten wirtschaftlich, vor allem aber wurden mit dem Jahr 2025 die Mindestanrechnungsfaktoren für Wirtschaftsdünger wiederholt erhöht. Es bleibt also weniger Platz für zusätzliche Mineraldünger und die Summe des Einsatzes sinkt in der betrieblichen Bilanzrechnung weiter. Grund genug, um über die effizientesten Verfahren der N-Ausnutzung nachzudenken.